Nabenmotor
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Das Magazin für elektrische Fahrzeuge - Elektroautos - Elektrofahrräder
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28 Jun 09 Chevy Volt auf der Straße gesichtet!

Nach einem Bericht von engadget (mit Bild!) wurden die ersten Vorserien-Test-Modelle des Chevrolet Volt auf der Straße gesichtet, in der Gegend von Warren in Michigan. Nach diesen Tests und evtl. letzten kleinen Änderungen als Ergebnis soll das Elektroauto schon in ein paar Wochen in Produktion gehen!

27 Jun 09 USA: Vom Spritverschleuderer zum Vorreiter sparsamer Antriebe?

Ein Förderprogramm der amerikanischen Regierung (Department of Energy : Advanced Technology Vehicle Manufacturing program) soll laut Präsident Obama dazu führen, daß die nächste Generation verbrauchsarmer Fahrzeuge in Amerika produziert werde. Wenn sich in Amerika der Fokus bei den Autos auf geringen Verbrauch verschieben sollte, hat dies sicher weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Markt.

Aktuell sind Ford (5,9 Mrd. USD), Nissan (1,6 Mrd. USD) und Tesla (465 Mio. USD) Nutzniesser des Fördertopfes.

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16 Jun 09 Riversimple Urban Car - Endlich mal wieder ein Auto wirklich mit Nabenmotor

Heute wurde in London das Riversimple Urban Car mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb vorgestellt.
Nicht nur das zweisitzige Auto ist ungewöhnlich, sondern auch das Geschäftskonzept dahinter.
Das Design will die Firma Riversimple unter einer Open Source Lizenz veröffentlichen.
Das fertige Fahrzeug soll dann nicht verkauft werden, sondern als Leasingangebot an die Fahrer gebracht werden, zu einem monatlichen Fixpreis, inklusive Reparaturen und Treibstoff.

Mit dem aus der Brennstoffzelle gewonnenen Strom werden die vier Nabenmotoren in den Rädern angetrieben. Aber auch beim Bremsen wird elektrische Energie zurückgewonnen. Diese wird in Hochleistungs-Kondensatoren zwischengespeichert und von diesen wiederum abgerufen, wenn das leichtgewichtige Auto beschleunigt werden soll. In diesem Konzept ist die Leistung der Brennstoffzelle nur darauf ausgelegt, das bereits fahrende Auto in Gang zu halten, was wesentlich weniger Energie kostet als die Beschleunigung. Auf diese Art wird vermieden, eine Antriebsmaschinerie zu verwenden, die über 95% der Zeit eigentlich völlig überdimensioniert ist.

Weiterhin kann das Auto sehr sparsam fahren, weil die Konstruktion viel Gewicht spart: Es gibt keine Schaltung und keine Antriebswellen, es muss kein schwergewichtiger Verbrennungsmotor vom Chassis an seinem Platz gehalten werden. Aufgrund des geringen Gewichts kann wiederum auf Lenk- und Brems-Hilfen verzichtet werden.

Die Wasserstoff-Brennstoffzelle hat einen Wirkungsgrad von 50%, das ist etwa doppelt so viel wie bei einem Benzinmotor. Da die Brennstoffzelle nur 6 kW Leistung bringen muss, kann sie relativ billig gebaut werden und ist günstig im Verbrauch.
Dazu kommen dann natürlich die Kondensatoren, die 21 kg wiegen und 30 kW Bremsenergie zwischenspeichern können. Von dieser Energie können sie bis zu 15 kW auf einmal wieder abgeben in Schüben von bis zu 10 Sekunden zum Beschleunigen. Die Zeit reicht aus, um die Höchstgeschwindigkeit von etwa 80 km/h zu erreichen.

Im Moment handelt es sich noch um ein Konzept-Auto, aber das Konzept erscheint mir schlüssig und ich lasse mich überraschen, wann die Dinger auf die Strasse kommen …

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15 Jun 09 Opel Ampera

Trotz aller Turbulenzen um das Insolvenzverfahren von GM und um Opel sieht es wohl so aus, wie wenn der Chevrolet Volt alias Opel Ampera doch irgendwann auf die Straßen kommt, in den USA Ende 2010 und kurze Zeit später auch in Europa.

Derzeit läuft eine Marketingkampagne, im Rahmen derer Journalisten das Auto probefahren können.
Das Testfahrzeug entspricht zwar noch nicht dem fertigen Zustand, aber immerhin, früher oder später, denke ich, werden wir trotz allem dieses Auto wohl noch zu sehen bekommen.

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14 Jun 09 Tesla Roadster in Stuttgart probefahren?

Im letzten ADAC Heft steht in der Rubrik „magazin aktuell“ ein kleiner Artikel „Unter Strom: Tankstelle der Zukunft“. Da steht zum einen was drin über die Initiative von RWE zur Einrichtung von Elektrotankstellen – immerhin hat sich die Industrie inzwischen ja wohl auf einen Steckerstandard geeinigt. In dem Artikel steht was von einer Roadshow, die RWE startet, die neun Großstädte abklappern soll, zum Thema Elektroautos, Batterien und eben Stromtankstellen. Und dann steht da der Satz „Außerdem steht der Elektroflitzer Tesla Roadster für Probefahrten bereit“. In der Liste der Städte, in denen auch Stromtankstellen installiert werden sollen, steht auch Stuttgart dabei. Es gibt auch einen Hinweis auf die Website http://www.rwe-mobility.com. Aber, da habe ich so recht gar nichts gefunden über diese Roadshow-Geschichte.
Weiß einer von Euch, wann das in Stuttgart stattfinden soll? Tesla Roadster probefahren hätte ja mal was, aber auch so klingt die Geschichte ganz interessant. Bloß, wo und wann läuft da was in Stuttgart?

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30 Mar 09 Porsche

Porsche Lohner Nabenmotor

"Auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 sorgt der erst 24 Jahre alte Ferdinand Porsche für Aufsehen. Das Fahrzeug, das er im Auftrag der k.u.k. Hofkutschenfabrik Lohner in Wien gebaut hat, besitzt den von ihm entwickelten elektrisch angetriebenen Radnabenmotor. Geschickt kombiniert Porsche seine Begeisterung für die Elektrizität und die Affinität zum Automobil und stellt sie auf eine wirtschaftliche Basis. Es ist eine Zeit, in der Elektro-, Gas- und Benzinmotoren parallel entwickelt werden. ..."

Vor ungefähr einer Woche war hier in Stuttgart die “Lange Nacht der Museen”.
Da zahlt man einmal was für so ein “Eintritts-Armbändel” und kann dann halt in viele Museen reinschauen. Mit Hilfe von Transferbussen kommt man von einem Ort zum nächsten, was auch im Preis inbegriffen ist.

Ein Highlight war diesmal natürlich das neue Porsche-Museum in Zuffenhausen. Dahin kam man mit der S-Bahn, die aber leider nicht wie angekündigt alle 10 min. fuhr, sondern planmässig nur alle halbe Stunde.

Das Porsche-Museum hatte erst vor kurzem, am 31. Januar, eröffnet. Dementsprechend lang war die Schlange bei der Museums-Nacht, aber die Wartezeit war dann doch erträglich.

Ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Der Bau ist ein weiteres architektonisches Highlight neben dem geringfügig älteren Mercedes-Benz Museum. Die Ausstellung ist oben, in der ersten Etage, die aber wesentlich über den unteren Teil des Baus herausragt.
Der Eingangsbereich ist dadurch sozusagen dadurch überdacht und unten an dem überstehenden Bereich sind flächendeckend Spiegel-”Kacheln” angebracht. Das macht einen sehr spacigen Eindruck. Was noch dazukommt: Ich weiss nicht, ob man von irgendwoher das Gebäude überhaupt mal komplett sehen kann -
Auf der Homepage s.o. kriegt man ja schon einen ganz guten Eindruck - aber das ist glaube ich irgendwo aus einem Haus von Porsche heraus fotografiert. Als kleiner Mensch da unten am Boden kann man sich kaum einen Überblick über die Form des Gebäudes verschaffen.

Innendrin geht es dann erstmal eine lange Rolltreppe hoch in den eigentlichen Ausstellungsbereich.
Was mir persönlich direkt auffiel ist, dass es dort ziemlich still ist, dafür, dass sicher gerade an dem Abend viele Leute da waren. Na, und natürlich gleich das erste wo man oben ankommt am Ende der Rolltreppe: Ein Nachbau des Radnabenmotors vom Lohner-Porsche - siehe Bild. Der hatte ursprünglich zwei Nabenmotoren vorne, aber es wurde auch eine Renn-Version davon gebaut mit vier Motoren. Das war dann das erste Auto mit Allradantrieb! Immerhin 60 km/h brachte das Ding.

Zwei Jahre später hat Porsche dann bei Lohner auch noch das erste Auto mit seriellem Hybrindantrieb gebaut, den “Mixte”: Statt schwerer (Blei-)Batterien hatte dieser einen Benzinmotor (von Daimler) an Bord, der über einen Generator den Strom erzeugte.

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02 Mar 09 Opel

Ich bin ja mal gespannt, was jetzt so aus Opel wird, in dieser ganzen Autokrise. Ich hatte ja anfangs hier schon mal den Chevrolet Volt angesprochen. Der wird so wie es aussieht wohl ganz bestimmt nicht mein nächstes Auto, weil … wenn der in Europa rauskommt, soll es der Opel Ampera werden. Sehr phantasievoll, die Namensgebung. Wenn die dann mal einen Kastenwagen bauen, dann heisst der bestimmt Ohm .. wegen dem Luftwiderstand. Spaß beiseite, mit Nabenmotor wird dieses Fahrzeug wohl nicht laufen, aber, wollen wir mal nicht so verbohrt sein, insgesamt könnte das schon ein interessantes Fahrzeug werden. 2011 soll es in Produktion gehen heisst es. Gerade aktuell wird dieses Elektroauto beim Genfer Salon gezeigt. Der Lithium-Ionen-Akku kann an der Steckdose aufgeladen werden. Damit kommt man dann 60 km weit; nach zweieinhalb Stunden Ladezeit an der Steckdose. Das sollte für den Alltagsbetrieb ausreichend sein. Aber der Ampera ist insofern ein Hybridauto als er auch mit Benzin betrieben werden kann. Im Gegensatz zum Toyota Prius treibt der Benzinmotor allerdings nicht die Räder an, sondern dient nur zur Stromerzeugung für den rein elektrischen Antrieb. Das bietet insofern Vorteile, als der Benzinmotor dann immer mit seiner idealen Drehzahl und Last laufen kann. Er braucht weder Kupplung noch Getriebe, um seine Leistung mehr oder weniger gut auf die Straße zu bringen. Somit kann dieser Teil des Systems dann auch viel leichter als ein üblicher Auto-Benzin-Motor gebaut werden. Im Moment dürfte der Vorteil aber wieder für das Gewicht der Batterie draufgehen … Mit dem Range Extender (Reichweiten-Erweiterer) kommt man dann 500 km weit. Damit kann man dann auch mal größere Touren unternehmen.
Ich bin mir nicht sicher, wie die von Opel verwendete Technik für den Verbrenner aussieht, aber prinzipiell muss so ein Motor noch nicht einmal eine Drehbewegung machen, um Strom zu erzeugen. Ein reines Hin und Her eines oder mehrere Kolben würde dafür schon reichen.
Ich bin gespannt, wann ich den ersten Ampera auf unseren Straßen zu sehen bekomme. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei den Kollegen einige Videos anschauen unter :

http://www.engadget.com/2009/03/02/gms-opel-ampera-plug-in-hybrid-hits-the-carpet-in-geneva/

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14 Dec 08 Daimler

Mit meinem jetzigen Smart fahre ich ja praktisch einen Daimler. Und, ganz zu Anfang sollte es eigentlich sowieso schon ein Elektroauto werden. Dieses Auto begann als Traum von Nicolas G. Hayek, der es vorher fertiggebracht hatte, mit „Swatch“ die Schweizer Uhrenindustrie wieder zum Weltmarktführer aufsteigen zu lassen.  Nach den Ideen des Herrn Hayek wäre der Smart von vornherein ein Elektroauto geworden. Wäre es nach ihm gegangen hätte dieses Auto auch Allradantrieb, mit Nabenmotoren natürlich. Nun, wir wissen alle, dass es nicht so gekommen ist. Letztendlich war das wohl mit ein Grund für den Ausstieg von Hayek aus dem Projekt.

Während die ersten Modelle noch von der „smart GmbH“ kamen, ist „smart“ inzwischen eine Marke von Daimler. Und das ist wahrscheinlich auch gut so: In dem neuen Modell, das im März 2007 herauskam sind angeblich 90% der Teile neu. Und Kollegen, die beide Modelle kennen sagen dem neuen Modell eine viel bessere Verarbeitung nach und eine höhere Wertigkeit.

Was ich ja ehrlich gesagt ein bisschen blöd finde, ist die Bezeichnung „micro hybrid drive“ für die Start-Stop-Automatik, die es neuerdings ja auch bei den Smarts gibt (Motor automatisch komplett aus an der roten Ampel oder im Stau und genauso automatisch wieder an, wenn man Gas gibt). Ich meine, es ist super, dass es sowas gibt, aber mit Hybrid – was ja nun die Verbindung zweier unterschiedlicher Technologien bedeutet, beim Auto gemeinhin Elektro und Benzin – hat das ja nun gar nichts zu tun. Ich weiss auch nicht, ob die Bezeichnung bei den Kunden wirklich so gut ankommt, wie sich das das Marketing wahrscheinlich mal gedacht hat.

Nachdem Herr Hayek wegen der Verwendung des Benzinmotors aus dem Projekt ausstieg, entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass durchaus inzwischen die Elektro-Smarts durch die Gegend fahren, in London nämlich, wo sie von der City-Maut befreit sind. 100 Exemplare gibt es von diesem Smart ed (electric drive). Diese basieren aber noch auf dem alten Modell. Naja, und Radnabenmotoren haben sie auch nicht. Die Leistung des Elektromotors entspricht dem des Diesels in den alten Modellen. Elektromotoren brauchen kein Schaltgetriebe, im Smart ed ist das Getriebe einfach fest auf den zweiten Gang eingestellt. Im Stadtverkehr hat man damit eine ordentliche Beschleunigung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt aber bei 112 km/h. Je nach Fahrweise kommt man mit einer Batterieladung ganz ordentliche 60 – 100 km weit. Eine Ladung kostet etwa 2,- Euro – 2 Cent Treibstoffkosten pro Kilometer, das kriegt man mit Benzin nicht hin. Fairerweise muss man aber sagen, dass es nach wie vor noch so ist, dass diese Autos auch erheblich teurer sind als „normal“. Genaue Preise weiss ich aber leider auch nicht.

2012 heisst es, soll es diese Fahrzeuge in Serie geben. Und schon im nächsten Jahr, 2009, die Elektro-Smarts in Kleinserie. Auch die A-Klasse und die B-Klasse sollen elektrifiziert werden. Ich lasse mich mal überraschen, was dabei so herauskommt. Wenn mein Benzin-Smart in ein paar Jahren abbezahlt ist, vielleicht wird das nächste ja dann wirklich das Elektro-Auto … :-)

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13 Dec 08 Es ist schon kurios

Inzwischen konnten sich auch meine Finanzen ein bisschen erholen, so dass ich anfing darüber nachzudenken, mit meinen 46 Jahren doch noch den Führerschein zu machen. Im März diesen Jahres habe ich das dann auch gemacht und geschafft. Seit Anfang des Jahres immer schön zum theoretischen Unterricht geradelt, abends nach der Arbeit. Die Praxis habe ich dann am Stück in einem „Intensivkurs“ im Zuge von zwei Wochen abgehandelt. Intensiv war’s allemal - mit teilweise bis zu vier Fahrstunden am Tag war das nicht wirklich Erholungsurlaub. Ich war in der Zeit auch sonst kaum zu was zu gebrauchen. Aber es hat funktioniert und am Ende der zwei Wochen hatte ich auch die praktische Prüfung bestanden.

In dieser Zeit habe ich natürlich auch intensiver darüber nachgedacht, ob ich mir auch ein Auto zulegen will und wenn ja was für eins. Im Grunde habe ich in der ganzen hier geschilderten Zeit, mindestens seit 2002 immer wieder mal geschaut, was die Entwicklung der Elektroautos so macht. Da gabs dann diese “Badewannen”, erst von Sinclair (den C5 schon 1985 – was ich damals wirklich von Sinclair hatte war ein Computer ZX Spectrum :-)) oder später sowas wie das CityEL, das es auch schon seit 1987 gibt. Oder, meiner Ansicht nach auch hochinteressant: Das Twyke. Grundsätzlich fand ich immer (und finde ich immer noch) die Argumentation einleuchtend, dass so ein ausgewachsener 4-Sitzer völlig oversized ist, zumindest für den täglichen Weg zur Arbeit. Zuviel Gewicht, zuviel Platz .. und immer wenn ich morgens auf den Bus wartete konnte ich beobachten, wie in praktisch jeder solchen Karre nur eine einzige Person sitzt. Klar, irgendwann kommt der Tag, wo man mit vier bis fünf Personen eine richtig weite Strecke fahren will …

Naja, als ich noch keinen Führerschein hatte, war mein Interesse an Fahrzeugen wie dem Twyke eher „akademischer“ Natur. Jetzt sah die Geschichte anders aus – und ich muss es gestehen – ist auch anders ausgegangen. Ich bin dann nämlich im März / April selber auch zu dem „üblichen“ Schluss gekommen, dass die aktuell erhältlichen Elektroautos doch zu eingeschränkt oder zu exotisch und/oder zu teuer sind. Das fängt schon damit an, dass ich keine Garage mit Steckdose habe, sondern dann hätte man von irgendwo ein Verlängerungskabel gebraucht, um das Auto vor’m Haus zum Laden einzustöpseln. Aber auch Überlegungen wie wo denn eine Reparatur durchgeführt werden kann, wenn mal was dran ist an dem guten Stück, mit dem sich keine Werkstatt auskennt.

Letztendlich ist es dann so ausgegangen, dass ich jetzt einen Benzin-getriebenen Smart Fort Two fahre, das neue Modell, das seit 2007 auf dem Markt ist – aber insgesamt gibt’s diese Dinger auch schon seit 10 Jahren. Damit ist wenigstens ein bisschen „Geek-Faktor“ übrig geblieben, obwohl die Smarts ja inzwischen schon zum normalen Strassenbild gehören (gut so!). Und auch jetzt erst habe ich mich daran erinnert, dass ich damals vor 10 Jahren schon dachte: “wenn mal ein Auto, dann so eins”. So ist es dann auch eingetreten lach.

Aber, um jetzt auf den Titel dieses Artikels zurückzukommen: Kaum hatte ich mich von den Elektroauto-Träumen losgesagt und mir den Smart gekauft, kamen auf einmal aus allen Ecken und Kanten die Meldungen, dass alle möglichen Autohersteller jetzt Elektroautos ankündigen. Das fand ich gut, aber auch schon schon irgendwie kurios. Elektrische Smarts fahren ja jetzt schon durch die Gegend in London. Soviel ich weiss, fahren ein paar elektrische Minis in München. Der Chevrolet Volt soll kommen, den Tesla Roadster kann man mit dem nötigen Kleingeld kaufen. Das sieht dann auch schon ganz anders aus als die oben erwähnten Badewannen …

Von daher schaue ich mir weiterhin an, was auf diesem Markt passiert und was wohl mein nächstes Auto wird.

Es bleibt spannend …

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11 Dec 08 Nabenmotor - Der Anfang - IV

Für einige Jahre war das Elektro-Thema dann für mich erstmal erledigt. Es gab einige berufliche Wechsel. Von Osnabrück verschlug es mich ein paar Monate in die Nähe von Frankfurt und dann nach Düsseldorf. Und schliesslich dann ins Ländle mit einem Job in der Nähe von Stuttgart und einer Wohnung zunächst ebenfalls in der Nähe von Stuttgart – aber am anderen Ende. In dieser Zeit blieb ich fleissiger Förderer der öffentlichen Beförderer – man erinnere sich: Einen Führerschein hatte ich nach wie vor nicht. Mit einem Umzug nach Stuttgart Bad Cannstatt war mein Arbeitsplatz dann nur noch 7 km entfernt, die ich dann vorzugsweise wieder mit dem Fahrrad zurücklegte. Mangels Motor dann insbesondere morgens auch im Schweisse meines Angesichts, weil erst ein Stück Rand des Stuttgarter Kessels noch bezwungen werden wollte. Das Fahrrad, das ich benutzte war immer noch das alte Elektrofahrrad, nur eben ohne Elektro, der Nabenmotor war ja kaputt gegangen. Allerdings war nun das Rad auch ohne Elektro auch langsam in die Jahre gekommen, immer mehr ging kaputt, so dass sich mir erneut die Frage nach dem täglichen Fortbewegungsmittel stellte. Nach ein bisschen hin und her überlegen kam heraus, dass ich für mich nach wie vor ein Elektrofahrrad als ideales Fahrzeug für den Arbeitsweg befand. Man hätte natürlich das alte reparieren können, aber das wäre eine teure Angelegenheit gewesen. Im Vergleich zu anderen Angeboten für komplette Elektrofahrräder auf Ebay. Diesmal dann auch wieder ein ausgewachsenes Fahrrad mit Nabenmotor, nicht wieder so ein China-Krempel. So war ich denn 2007 wieder in altgewohnter Manier auf meinem Elektrofahrrad zur Arbeit unterwegs. Sehr lustig, morgens mit Motorhilfe unsere steile Strasse ohne Anstrengung hochzuradeln, die auch für manchen Mountainbiker durchaus eine Herausforderung darstellt :-)

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